Psychotherapie

Mit einer Psychotherapie werden psychische Erkrankungen, psychisch bedingte körperliche Erkrankungen, deren Folgen und Probleme im Lebensumfeld mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren gezielt behandelt. Eine psychotherapeutische Behandlung erfolgt immer unter Einhaltung einer streng reglementierten Schweigepflicht.

 

Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Wer von seelischen Problemen belastet wird oder in eine seelische Krise gerät und diese allein oder mit Unterstützung von Familie und Freunden nicht bewältigen kann, sollte sich ebenso wie bei körperlichen Erkrankungen nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 

Was ist eine (kognitive) Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Menschen ihr Verhalten, ihr Erleben und ihre emotionalen Reaktionen durch Erfahrungen im Laufe ihres Lebens erlernen und durch Umlernen verändern können. Eine psychische Krankheit entsteht dann, wenn die erlernten Muster problematisch oder unangemessen sind; etwa indem sie beim Betroffenen oder seiner Umgebung einen Leidensdruck verursachen. Der Psychotherapeut bzw. die Psychotherapeutin erarbeitet gemeinsam mit dem Betroffenen neue Verhaltens- und Erlebensmuster, die der Betroffene mit Hilfe verschiedener, wissenschaftlich überprüfter und bewährter Methoden einübt. Das therapeutische Vorgehen orientiert sich stets an den Zielen des Patienten und respektiert dabei dessen Grenzen und Vorgaben. Die Lebensgeschichte des Menschen stellt in der Behandlung einen wesentlichen Pfad dar, der deutlich macht, wie sich eine Erkrankung entwickeln konnte. Bei aller Technik gehört zu einer Behandlung auch immer der Kontakt zu der Person und der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung.